Sensorgesteuerte Anwendungen entwickeln

Dieses Material führt Schüler:innen in die Entwicklung sensorgesteuerter Anwendungen ein. Sie erkunden die Analog-Digital-Wandlung und üben algorithmisches Denken mit blockbasierten Programmiersprachen.

Fächer:Informatik
Klassenstufen: Klasse 7 Klasse 8 Klasse 9 Klasse 10
Themen:InformatiksystemeAlgorithmen

Idee

Stellen Sie sich vor, Schüler:innen bauen smarte Geräte, die auf ihre Umwelt reagieren – vom Temperatursensor bis zum Lichtaktor. Dieses Konzept macht die Digitalisierung greifbar, fördert Kreativität und verbindet Theorie mit Praxis in ca. 12 Unterrichtsstunden. Der Mehrwert liegt in der Entdeckung, wie alltägliche Informatiksysteme funktionieren.

Voraussetzungen

Grundkenntnisse in blockbasierter Programmierung (z. B. Scratch-ähnlich); geeignete Hardware wie Micro:bit, Calliope mini oder Arduino mit Sensoren und Aktoren (Liste auf der Seite verfügbar, Stand Februar 2024); Computer mit Internetzugang für Entwicklungsumgebungen; keine fortgeschrittenen Programmierkenntnisse nötig.

Ablauf

  1. Einführung in Sensoren und Analog-Digital-Wandlung (Theorie, 2 Std.).
  2. Hardware-Vorbereitung und erste Tests mit blockbasierten Tools (2 Std.).
  3. Gemeinsame Projekte entwickeln: z. B. Lichtsensor für Automatisierung (4 Std.).
  4. Individuelle Anwendungen bauen und präsentieren (3 Std.).
  5. Reflexion und Erweiterung mit Aktoren (1 Std.).

Hinweise

Achten Sie auf Datenschutz: Lokale Programmierung ohne Cloud, um personenbezogene Daten zu vermeiden. Testen Sie Hardware vorab auf Kompatibilität. Für inklusives Lernen: Paararbeit empfohlen. Ressourcen unter 'Aktuelles' und 'Älteres' nutzen; bei Hardwaremangel Simulatoren einsetzen.