Lernbereich 1: Fachbezogene Strategien
Latein · Gymnasium · Klassenstufe 8.2, 9
Lernziele
Beherrschen der Dekodierungsverfahren: auf Textumfeld und -oberfläche begründete Vermutung über den zu erwartenden Textinhalt - systematisches Wahrnehmen aller im Textumfeld gebotenen Informationen
Visualisierung; Dokumentation und Problemlösung durch digitale Medien
Beherrschen der Dekodierungsverfahren: auf Textumfeld und -oberfläche begründete Vermutung über den zu erwartenden Textinhalt - systematisches Wahrnehmen der oberflächigen Textgestaltung
Beherrschen der Dekodierungsverfahren: auf vorherrschende Textmerkmale begründete Hypothese über den wahrscheinlichen Textinhalt - Erfassen möglicher vorherrschender Textmerkmale
Einblick gewinnen in die Dekodierung eines zweisprachigen Textes (bilinguale Kognition): in größeren Texteinheiten
Interdisziplinarität und Mehrperspektivität; Verschränkung der Zuordnungs- und Analyseprozesse bei ständigem Abgleichen beider Texte; Bewertung der syntaktisch-semantischen Übereinstimmungen/Differenzen beider Texte; Orientierung auf das Verständnis des lateinischen Textes
Einblick gewinnen in die Dekodierung eines zweisprachigen Textes (bilinguale Kognition): in Wortgruppeneinheiten
Kennen der Interpretationsverfahren: auf den Aufbau des Textes begründete Analyse - systematisches Untersuchen der grammatischen Kohärenz
Empathie und Perspektivwechsel; Interpretation bei thematischer Lektüre in besonderem Umfang anhand zweisprachiger Textfassungen; Visualisierung; Dokumentation und Problemlösung durch digitale Medien; bilinguale Kognition
Kennen der Interpretationsverfahren: auf der sprachlichen Gestaltung des Textes beruhende Analyse - Untersuchen der Frequenz
Häufigkeit verschiedener Wortarten und rhetorischer Mittel
Kennen der Interpretationsverfahren: auf der sprachlichen Gestaltung des Textes beruhende Analyse - Untersuchen der semantischen Schwerpunkte
Wortfamilien, Wortfelder, Sachfelder; Akteure: Handlungsanteile, Charakteristik, zugeschriebene Rolle
Kennen der Interpretationsverfahren: auf der sprachlichen Gestaltung des Textes beruhende Analyse - Untersuchen des Sprachniveaus
Fülle des Ausdrucks; Verwendung rhetorischer Mittel
Kennen der Interpretationsverfahren: inhaltliche und formale Einordnung von Textelementen in den Textzusammenhang
Untersuchen des Textes als Texttotum: kommunikative Funktion; Mündlichkeit/Schriftlichkeit: Formen und Funktionen der Verbreitung; Textsorte; Erzählstil/-haltung
Kennen der Interpretationsverfahren: Untersuchen der Textpragmatik - Voraussetzungen und Bedingungen der Textentstehung
Biographie und Einstellungen des Verfassers; Anlass und Umfeld der Textproduktion; soziale, kulturelle, literaturgeschichtliche Hintergründe (imitatio und aemulatio); konstitutive generische Normen ('Gattungszwänge')
Kennen der Interpretationsverfahren: Untersuchen der Textpragmatik - Rezeption durch heutige Rezipienten
Kennen der Interpretationsverfahren: Deutung und vertiefende Umsetzung des in den Feststellungsakten Ermittelten
Problemlösestrategien; Weiterbearbeiten: vertiefende kreative Umsetzung, insbesondere als computergestützte Präsentation
Beherrschen der Rekodierungsverfahren
Reflexions- und Diskursfähigkeit; unterschiedliche Relevanz der Rekodierungsverfahren bei Autoren-/Werk- bzw. thematischer Lektüre
Einblick gewinnen in die literarische Rekodierung
Übersetzung in Gleichwertigkeit mit dem Ausgangstext auf der Sach- und ansatzweise auf der Wirkungsebene
Beherrschen von durch strukturelle Differenzen zwischen Ziel- und Ausgangssprache bedingten Veränderungsoperationen: Veränderungen der Bedeutung einzelner Wörter/Wortgruppen
maßvoller Einsatz einzelner Veränderungsoperationen unter Berücksichtigung des Lernfortschritts und in klarer Regelabsprache; antonymische Übersetzung (z. B. hodie te non laudo – heute muss ich dich tadeln); formal und/oder inhaltlich dichtere Übersetzung (z. B. ea, quae dicta sunt – die Worte); konkretisierende Wiedergabe (z. B. consilium – weiser Rat); Wiedergabe einer ausgangssprachlichen Metapher durch eine Metapher aus einem anderen Bereich; Paraphrasierung; Wiedergabe in einer der Norm der zielsprachlichen Textsorte entsprechenden Form (z. B. Marcus: ... – Markus sagte; Grußformeln in Briefen)
Beherrschen von auf den Erwerb und die Reflexion sprachlicher Mittel bezogenen Strategien
Beherrschen von Sprachverarbeitungsstrategien, die bei der rezeptiven Verarbeitung von Sprache eingesetzt werden
Beherrschen von auf das Lernen bezogenen Strategien