Geographie
Oberschule · Sachsen
Übergeordnete Lernziele
- Erkennen von Raumstrukturen und Raumprozessen
- Entwickeln von raumbezogener Handlungskompetenz
- Erwerben topographischen Orientierungswissens und räumlicher Ordnungsvorstellungen
- Aneignen geographischer Denk- und Arbeitsweisen sowie Entwickeln der Kommunikationsfähigkeit unter Anwendung des Fachwortschatzes
Klassenstufen
Klassenstufe 5
Lernziele:
- Über die Beschreibung von Merkmalen verschiedener Landschaften unterschiedlichen Maßstabs eignen sich die Schüler Wissen zu ausgewählten Naturfaktoren an und erkennen Raumstrukturen
- Sie erfassen einfache Zusammenhänge zwischen Klima und Vegetation sowie zwischen geologischem Bau und Relief
- Die Schüler können Merkmale und Entwicklungen von Ballungsgebieten am Beispiel des Ruhrgebietes beschreiben
- Über die Diskussion zur Nutzung von Räumen gewinnen die Schüler Grundeinstellungen zum Umgang mit der Natur und leiten Schlussfolgerungen für das eigene Handeln ab
- Am Beispiel des Tourismus, des Bergbaus und seiner Folgelandschaften lernen sie Eingriffe des Menschen in den Naturhaushalt zu bewerten
- Die Schüler entwickeln Interesse für ihren Heimatraum
- Sie akzeptieren die Lebensweise verschiedener Völker der Erde und entwickeln dabei auch das Verständnis für ihre eigene Lebensweise weiter
- Die Schüler kennen die Gliederung der Erde in Kontinente und Ozeane
- Sie gebrauchen den Äquator und die Himmelsrichtungen als Orientierungsgrundlage
- Die Schüler kennen die politisch-administrative und die naturräumliche Gliederung Deutschlands und erwerben ein topographisches Grundwissen
- Die Schüler beschreiben die Lage geographischer Objekte und Räume vorwiegend nach Himmelsrichtungen und stellen einfache Lagebeziehungen her
- Sie erlernen Fähigkeiten im Umgang mit dem Schulatlas und können seine Suchinstrumente benutzen
- Die Schüler sind in der Lage, thematische und physische Karten mittels traditioneller und digitaler Medien zu lesen
- Dabei erlernen sie den Umgang mit der Maßstabsleiste und das Messen von Entfernungen
- Die Schüler können einfache kartographische Skizzen und Profilskizzen zeichnen
- Sie lesen Temperatur- und Niederschlagswerte aus Klimadarstellungen ab
- Die Schüler gewinnen über konkrete Aufgabenstellungen Informationen aus einfachen Sachtexten, Bildern, Tabellen und Diagrammen
- Sie sind in der Lage, geographische Erkundungen durchzuführen, sich im Gelände mit Karte, Kompass und digitalen Hilfsmitteln zu orientieren und einfache Kartierungen anzufertigen
- Dabei lernen sie den Ablauf einer Fachexkursion kennen
- Die Schüler beginnen ein System geographischer Fachbegriffe zu entwickeln
Lernbereich 1: Unsere Erde
10 UStd.- Einblick gewinnen in die Vielgestaltigkeit der Erde: Planet, Einzigartigkeit
- Kennen der Bewegungen der Erde und ihrer Folgen: Schrägstellung der Erdachse
- Kennen der Gliederung der Erde in Kontinente und Ozeane: Abbildungsarten - Weltraumbild
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Lernbereich 2: Orientierung in Deutschland
9 UStd.- Kennen der Lage, der Größe und der Gliederung Deutschlands: Bevölkerung
- Kennen der Lage, der Größe und der Gliederung Deutschlands: Nachbarländer
- Kennen der Lage, der Größe und der Gliederung Deutschlands: Großlandschaften und typische Reliefformen
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Lernbereich 3: Nord- und Ostseeküste
7 UStd.- Kennen der Gliederung des Küstenraumes in Halbinseln und Inseln
- Kennen der Besonderheiten des Küstenraumes: Flach- und Steilküste
- Kennen der Besonderheiten des Küstenraumes: Gezeitenküste
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Lernbereich 4: Tiefland
7 UStd.- Einblick gewinnen in die Vielfalt des Naturraumes: Landschaften
- Einblick gewinnen in die Vielfalt des Naturraumes: Gewässernetz
- Kennen ausgewählter landwirtschaftlicher Nutzungsmöglichkeiten in Ackerbau und Viehwirtschaft
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Lernbereich 5: Ausgewählte Ballungsgebiete
7 UStd.- Einblick gewinnen in die Gliederung der Wirtschaft in Bereiche und Zweige
- Kennen der Merkmale und der Entwicklung von Ballungsgebieten: Ruhrgebiet
Lernbereich 6: Mittelgebirgsland
10 UStd.- Einblick gewinnen in die Vielfalt des Naturraumes: Landschaften
- Einblick gewinnen in die Vielfalt des Naturraumes: Gewässernetz
- Einblick gewinnen in ausgewählte Gesteinsarten: Merkmale und Vorkommen der Gesteine Granit, Gneis, Basalt, Sandstein
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Wahlbereich 1: Exkursion im Heimatraum – Städtischer Raum
- Kennen der Stadt als Siedlungsform: Leben und Arbeiten
- Kennen der Stadt als Siedlungsform: Funktionen
- Anwenden der Kenntnisse zur thematischen Karte: Kartierung der Nutzungsarten
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Wahlbereich 2: Exkursion im Heimatraum – Ländlicher Raum
- Kennen des Dorfes als Siedlungsform: Leben und Arbeiten
- Kennen des Dorfes als Siedlungsform: Funktionswandel
- Anwenden der Kenntnisse zur thematischen Karte: Kartierung der Nutzungsarten
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Wahlbereich 3: Exkursion im Heimatraum – Die natürliche Umwelt
- Kennen des Heimatraumes als naturnahe Landschaft oder vom Mensch stark überprägte Landschaft
- Anwenden der Kenntnisse zur thematischen Karte: Abbildung von Geländeformen
- Anwenden der Kenntnisse zur thematischen Karte: topographische Karte
Klassenstufe 6
Lernziele:
- Über die Begegnung mit ausgewählten Verkehrsprojekten erlangen die Schüler Kenntnisse zum Verkehrsnetz Europas und lernen dabei seine Bedeutsamkeit für den Kontinent und den Heimatraum kennen
- Sie erfassen ausgewählte Naturfaktoren in ihrer Auswirkung auf Raum und Mensch und erkennen deren Einfluss auf die wirtschaftliche Nutzung
- Die Schüler erkennen typische Raumstrukturen und Prozesse von wirtschaftlich unterschiedlich genutzten Räumen am Beispiel der Holzwirtschaft Nordeuropas, altindustrieller Wirtschaftsgebiete und Metropolen
- Sie erweitern ihr Wissen über die Wirkung exogener Kräfte bei der Herausbildung der Oberflächenformen und erklären die Tätigkeit des Inlandeises an Raumbeispielen
- Die Schüler wenden ihr Wissen zu Auswirkungen des Tourismus und des Kohlebergbaus auf Raumbeispiele Europas an und entwickeln ihre Grundeinstellungen zum verantwortungsvollen Umgang mit der Natur weiter
- Dabei setzen sie sich mit Strukturen, Entwicklungen und Folgewirkungen auseinander
- Am Beispiel des Massentourismus bewerten die Schüler Eingriffe des Menschen in den Naturhaushalt
- Die Schüler ordnen ihre Kenntnisse zum Heimatraum in Raumstrukturen Europas ein
- Sie erhalten einen Einblick in die kulturelle Vielfalt Europas und gewinnen an Sozialkompetenz, um Verständnis für andere Kulturen und deren Individualität zu entwickeln
- Die Schüler erhalten einen Überblick zur staatlichen sowie naturräumlichen Gliederung Europas und erwerben dadurch topographisches Wissen
- Dabei nehmen sie Einblick in unterschiedliche Gliederungs- und Abgrenzungsmöglichkeiten des Kontinents
- Auf der Grundlage der Beleuchtungszonen lernen sie die Abfolge der Klimazonen (nach Neef) und der Vegetationszonen Europas als ein weiteres räumliches Orientierungsraster kennen
- Die Schüler vertiefen ihre Fähigkeiten zur Lagebeschreibung
- Sie erlernen das Arbeiten mit Satellitenbildern
- Ihre Kenntnisse zu Profilskizzen, zum Lesen von Karten, Tabellen und Diagrammen wenden die Schüler auf neue Sachverhalte an
- Sie lernen den Aufbau von Klimadiagrammen kennen, lesen Temperatur- und Niederschlagsmerkmale ab und beschreiben deren Verlauf
- Die Schüler entwickeln ihre sprachlichen Fähigkeiten weiter, indem sie Zusammenhänge erklären und Kausalketten aufstellen
- Sie erweitern ihren geographischen Fachwortschatz
Lernbereich 1: Europa im Überblick
7 UStd.- Kennen der Vielgestaltigkeit des Kontinents: Abgrenzungskriterien zur natur- und räumlichen Gliederung Europas
- Kennen der Vielgestaltigkeit des Kontinents: Gliederung, Fläche und Bevölkerung
- Kennen der Vielgestaltigkeit des Kontinents: EU-Erweiterung
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Lernbereich 2: Klima und Vegetation
8 UStd.- Einblick gewinnen in die Beleuchtungsverhältnisse der Erde: Zonen
- Einblick gewinnen in die Beleuchtungsverhältnisse der Erde: Merkmale
- Kennen der Veränderungen von Temperatur und Niederschlag von Nord nach Süd: Abfolge der Klimazonen
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Lernbereich 3: Im Norden Europas
8 UStd.- Kennen der Staaten und Hauptstädte
- Kennen glazialer Abtragungs- und Ablagerungslandschaften und deren Nutzungsmöglichkeiten: Aufbau und Entstehung eines Gletschers
- Kennen glazialer Abtragungs- und Ablagerungslandschaften und deren Nutzungsmöglichkeiten: Oberflächenformen, deren Entstehung und Nutzung - Fjord, Fjell, Schäre
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Lernbereich 4: Europa zwischen Atlantik und Ural
12 UStd.- Kennen der Staaten, Hauptstädte und Landschaften
- Übertragen der Kenntnisse zur Klimadifferenzierung der gemäßigten Klimazone auf die Differenzierung in Klimatypen
- Übertragen der Kenntnisse zur Klimadifferenzierung der gemäßigten Klimazone auf die Anpassungsmerkmale der Vegetation am Beispiel der Steppen
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Lernbereich 5: Im Alpenraum
7 UStd.- Kennen der Lage und Gliederung: Staaten und Hauptstädte
- Anwenden der Kenntnisse zu Zusammenhängen zwischen Klima und Vegetation auf die Höhenstufung
- Sich positionieren zu Folgen des Tourismus: wirtschaftlicher Wandel
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Lernbereich 6: Im Süden Europas
8 UStd.- Kennen der Staaten und Hauptstädte, Landschaften sowie des Gewässernetzes
- Kennen der Erscheinungen von Vulkanismus und Erdbeben sowie deren Auswirkungen auf das Leben der Menschen
- Anwenden der Klimakenntnisse auf die landwirtschaftliche Nutzung
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Wahlbereich 1: Zusammenarbeit in Europa
- Einblick gewinnen in die länderüberschreitenden Kooperationsbeziehungen bei der Herstellung eines europäischen Produktes
- Sich positionieren zu wirtschaftlichen Kooperationen in Europa
Wahlbereich 2: Ein Nachbarstaat Sachsens
- Einblick gewinnen in ausgewählte naturräumliche, wirtschaftsräumliche und kulturelle Faktoren eines Nachbarstaates von Sachsen
- Sich positionieren zur europäischen Integration mit unseren Nachbarn am Beispiel einer Euroregion
Wahlbereich 3: Welthafen Rotterdam
- Kennen von Rotterdam als einen der größten Häfen der Welt: Lage und Entwicklung
- Kennen von Rotterdam als einen der größten Häfen der Welt: Aufbau und Funktion
- Beurteilen der wirtschaftlichen Bedeutung des Hafens für Europa und die Welt
Klassenstufe 7
Lernziele:
- Die Schüler erfassen Zusammenhänge zwischen Klima- und Vegetationsmerkmalen in den Tropen und können diese erklären
- Über den Vergleich mit den Alpen sind sie in der Lage, die Höhenstufung der Vegetation in den Tropen als eine Abweichung von der zonalen Gliederung zu verstehen
- Die Schüler erkennen Raumnutzungsprobleme am Beispiel der Sahelzone und der Monowirtschaft Afrikas
- Sie erfassen Besonderheiten der Raumstruktur ausgewählter Länder
- Die Schüler analysieren die an die Natur angepasste Nutzung und die Übernutzung von Räumen durch den Menschen
- Sie lernen die Funktionen des Weltmeeres kennen
- Am Beispiel der Desertifikation bewerten die Schüler die sich ergebenden Auswirkungen in regionaler Dimension
- Sie setzen sich mit der globalen Gefährdung des Weltmeeres durch den Menschen auseinander
- Durch das Kennenlernen verschiedener Kulturen verstehen sie die unterschiedlichen Lebensweisen der dort lebenden Völker und entwickeln ein tieferes Verständnis für deren Leben in unserer Heimat
- Am Beispiel Südafrikas lernen die Schüler kennen, wie sich wechselnde politische Entwicklungen auf die Raumstruktur auswirken
- Die Schüler erweitern ihr topographisches Grundwissen über die Welt um die Kontinente Afrika, Australien und Antarktika
- Bei der Betrachtung der Tropen nutzen die Schüler ihre bereits erworbenen Kenntnisse zu den Beleuchtungszonen
- Somit wird das zonale Ordnungsraster zu Klima und Vegetation vervollständigt und abgeschlossen
- Die Schüler kennen die Gliederung des Weltmeeres
- Die in den Klassenstufen 5 und 6 eingeführten Arbeitsweisen werden durch die Schüler angewandt, weiter gefestigt und der Grad der Selbstständigkeit wird erhöht
- Sie entwickeln ihre Kenntnisse zur Arbeit mit Klimadiagrammen weiter und überführen bisher quantitative Aussagen in qualitative Formulierungen
- Die Schüler sind in der Lage, thematische Karten gleichen Maßstabs miteinander zu vergleichen
- Die Ermittlung von Entfernungen erfolgt zunehmend unter Anwendung des Maßstabsverhältnisses
- Unter Einbeziehung von Karikaturen erkennen die Schüler geographische Probleme und Zusammenhänge
- Sie nutzen das experimentelle Arbeiten und das Auswerten von Satellitenbildern zunehmend zum Erkenntnisgewinn
- Die Schüler kennen und wenden die Fachbegriffe an und ordnen diese in Begriffssysteme ein
- In Diskussionen und bei der Vorstellung von Arbeitsergebnissen erlangen die Schüler größere Sicherheit in der freien Rede
Lernbereich 1: Afrika im Überblick
6 UStd.- Kennen von Einflüssen traditioneller und digitaler Medien bei der Ausprägung von Vorstellungen über das Leben der Menschen in Afrika
- Kennen charakteristischer Merkmale des Kontinents: Größe und Gliederung
- Kennen charakteristischer Merkmale des Kontinents: Grundzüge des Reliefs und des Gewässernetzes
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Lernbereich 2: Klima und Vegetation Afrikas
14 UStd.- Anwenden der Kenntnisse zu den Beleuchtungsverhältnissen der Erde auf die Tropen: Bewegungen der Erde und deren Folgen
- Anwenden der Kenntnisse zu den Beleuchtungsverhältnissen der Erde auf die Tropen: scheinbare Wanderung der Sonne
- Gestalten einer thematischen Karte zu den Klima- und Vegetationszonen: Vergleich der räumlichen Verbreitung
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Lernbereich 3: Beispiele der Raumnutzung Afrikas
12 UStd.- Übertragen der Kenntnisse zu Naturbedingungen auf landwirtschaftliche Nutzungsformen: nomadische Viehwirtschaft
- Übertragen der Kenntnisse zu Naturbedingungen auf landwirtschaftliche Nutzungsformen: Oasenwirtschaft
- Übertragen der Kenntnisse zu Naturbedingungen auf landwirtschaftliche Nutzungsformen: Wanderfeldbau und Alternativen
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Lernbereich 4: Australien und Ozeanien, Polargebiete
12 UStd.- Kennen der Lage, Größe und Gliederung Australiens und Ozeaniens
- Gestalten einer Präsentation zu charakteristischen Merkmalen Australiens: Bevölkerung
- Gestalten einer Präsentation zu charakteristischen Merkmalen Australiens: Naturraum
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Lernbereich 5: Das Weltmeer
6 UStd.- Anwenden topographischer Kenntnisse auf die Gliederung des Weltmeeres
- Kennen der Funktionen und der Nutzung des Weltmeeres: als Klimaregulator
- Kennen der Funktionen und der Nutzung des Weltmeeres: als Verkehrsweg
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Wahlbereich 1: Kenia
- Gestalten einer Raumanalyse zu Chancen und Gefahren des Tourismus für die Entwicklung des Landes
Wahlbereich 2: In den Wüsten
- Kennen der Auswirkungen exogener Kräfte auf die Entstehung verschiedener Wüstenarten
- Anwenden der Kenntnisse zum Naturraum auf das Leben der Menschen
- Anwenden der Kenntnisse zum Naturraum auf Reisebedingungen
Wahlbereich 3: AIDS-Epidemie im südlichen Afrika
- Kennen von Ursachen der Ausbreitung der AIDS-Epidemie im südlichen Afrika
- Beurteilen von räumlichen Auswirkungen der AIDS-Epidemie
Klassenstufe 8
Lernziele:
- Die Schüler erkennen, dass die heutigen Reliefeinheiten das Ergebnis des langwierigen Wirkens endogener und exogener Kräfte sind
- Sie analysieren das Wirken formenbildender Kräfte bei der exemplarischen Betrachtung von Vorgängen an den Plattenrändern
- Sie erfassen die Bedeutung von Standortfaktoren für die Standortwahl am Beispiel der Wirtschaft der USA
- Die Schüler diskutieren Möglichkeiten der Erschließung Amazoniens und die sich daraus ergebenden Folgen
- Über die Charakteristik Amerikas als Einwanderungskontinent und die Erkenntnis der Notwendigkeit des Zusammenlebens verschiedener Völker erkennen die Schüler die Gleichwertigkeit verschiedener Kulturen an
- Auf dieser Grundlage entwickeln sie Toleranz und Achtung
- Die Schüler beurteilen die Nachhaltigkeit von Raumentwicklungsprozessen am Beispiel Amazoniens
- Die Schüler vervollkommnen ihr topographisches Grundwissen über die Welt um den Doppelkontinent Amerika
- Die Schüler erhalten einen Überblick zur Gliederung der Erde in Platten
- Sie kennen die Einteilung der Erde in Zeitzonen als Ordnungsraster und erweitern ihre Kenntnisse zum Gradnetz der Erde
- Auf der Grundlage der Kenntnisse zum Gradnetz nehmen die Schüler Lagebeschreibungen vor
- Sie können mithilfe der Zeitzonen Zeitunterschiede ermitteln
- Sie wenden verschiedene Darstellungsformen bei der Analyse von Räumen sicher an
- Zunehmend selbstständig nutzen die Schüler digitale Medien zur Informationsbeschaffung und -verarbeitung und erweitern ihre Fähigkeiten beim Auswerten von Sachtexten, Diagrammen und Bildern
- Die Schüler entwickeln ihre sprachlichen Fähigkeiten weiter, indem sie komplexere geographische Zusammenhänge erklären
- Sie erweitern den Fachwortschatz und können die Fachbegriffe in Begriffssysteme einordnen
Lernbereich 1: Gradnetz und Zeitzonen der Erde
4 UStd.- Kennen von Lagebestimmungen mithilfe des Gradnetzes: Funktion und Aufbau des Gradnetzes
- Kennen von Lagebestimmungen mithilfe des Gradnetzes: Lagebestimmung einzelner Orte und Räume
- Übertragen der Kenntnisse zur Rotation auf die Einteilung der Erde in Zeitzonen
Lernbereich 2: Der Doppelkontinent Amerika im Überblick
13 UStd.- Sich positionieren zu Einflüssen der amerikanischen Lebensweise in unserem Alltag
- Kennen der Lage, Größe und Gliederung des Doppelkontinents: kontinentale Abgrenzung
- Kennen der Lage, Größe und Gliederung des Doppelkontinents: kulturelle Vielfalt
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Lernbereich 3: Beispiele der Raumnutzung des Doppelkontinents
8 UStd.- Kennen der USA als Wirtschaftsmacht: Bevölkerung und Wirtschaftsräume
- Kennen der USA als Wirtschaftsmacht: Standortfaktoren einer Wachstumsindustrie
- Beurteilen von Raumentwicklungsprozessen am Beispiel Amazoniens
Wahlbereich 1: Metropolisierung in Lateinamerika
- Übertragen der Kenntnisse zu Merkmalen einer Metropole auf eine lateinamerikanische Stadt
- Kennen von Problemen der Metropolisierung: Ursachen
- Kennen von Problemen der Metropolisierung: Folgen
Wahlbereich 2: Im Blickpunkt: Ureinwohner
- Beurteilen der Stellung der Ureinwohner in der Gesellschaft: Siedlungsräume früher und heute
- Beurteilen der Stellung der Ureinwohner in der Gesellschaft: Veränderungen und ihre Folgen
Wahlbereich 3: Besonderheit: Nationalpark
- Anwenden der Kenntnisse zur landschaftsprägenden Tätigkeit exogener oder endogener Kräfte am Beispiel eines Nationalparks
Klassenstufe 9
Lernziele:
- Die Schüler wenden ihre Kenntnisse zu Merkmalen von Klima und Vegetation auf Zonen und einzelne Gebiete in Asien an
- Sie erfassen die Bedeutung des tropischen Monsuns für das Leben der Menschen
- Die Schüler lernen ausgewählte Wirtschaftsräume unterschiedlicher Dimension Asiens kennen, die sich durch starke dynamische Wirtschaftsprozesse verändern
- Dabei setzen sie sich mit wirtschaftlichen Prozessen der Vergangenheit und Gegenwart sowie deren ökonomischen, sozialen und ökologischen Auswirkungen auf Regionen unterschiedlicher Größe auseinander
- Als Beispiel für die Notwendigkeit der Bewältigung globaler Probleme erkennen die Schüler Ursachen für das rasche Bevölkerungswachstum in China
- Die Schüler kennen die Anbaubedingungen von Reis, verstehen seine Bedeutung für die Ernährungssicherung der wachsenden Bevölkerung und die damit verbundene Notwendigkeit des intensiven Anbaus
- Die Schüler setzen sich mit Lösungsansätzen zur Regulierung der Bevölkerungsentwicklung in China und Indien auseinander
- Den Schülern gelingt es zunehmend, die Bewertung von Eingriffen in die Natur sowie nachhaltige Entwicklung von Räumen selbstständig und differenziert vorzunehmen
- Die Schüler kommen zur Einsicht, dass globale Probleme globaler Lösungen bedürfen
- Die Schüler komplettieren ihr topographisches Wissen über die Welt um den Kontinent Asien und kennen seine Gliederung in Kulturerdteile
- Sie erkennen die zonale Nord-Süd-Abfolge der Klimazonen in Asien wieder
- Die Schüler erfassen, dass die Verteilung der Bevölkerung auf der Erde auch vom Verlauf der Trocken- und Kältegrenze abhängig ist
- Sie kennen Merkmale von Industrie- und Entwicklungsländern
- Für die Gewinnung neuer geographischer Sachverhalte nutzen die Schüler ihre erworbenen Fähigkeiten zunehmend selbstständig
- Die Schüler erfassen die Darstellungsform und die Inhalte eines Bevölkerungsdiagrammes
- Sie vervollständigen ihr geographisches Begriffssystem und wenden es zweckmäßig zur Erklärung geographischer Sachverhalte an
- Die Schüler erweitern ihre Kompetenzen in der zusammenhängenden Präsentation von Unterrichtsinhalten
- Dabei sind sie in der Lage, logisch zu argumentieren und in zunehmend komplexeren Wirkungsgefügen funktionale Zusammenhänge aufzuzeigen
Lernbereich 1: Asien im Überblick
7 UStd.- Einblick gewinnen in traditionsbewusste und moderne Lebensweisen Asiens und deren Widerspiegelung in Medien
- Kennen der Lage, Größe und Gliederung Asiens: kulturelle Vielfalt
- Kennen der Lage, Größe und Gliederung Asiens: ausgewählte Staaten und Hauptstädte
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Lernbereich 2: Bevölkerung
5 UStd.- Kennen der Bevölkerungsverteilung der Erde
- Beurteilen der Bevölkerungsentwicklung Chinas und Indiens: Auswerten von Bevölkerungsdiagrammen
- Beurteilen der Bevölkerungsentwicklung Chinas und Indiens: Ursachen und Folgen
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Lernbereich 3: Beispiele der Raumnutzung Asiens
9 UStd.- Kennen der Kulturpflanze Reis als Hauptnahrungsmittel Asiens: Anbaugebiete
- Kennen der Kulturpflanze Reis als Hauptnahrungsmittel Asiens: Anbaubedingungen und Anbau
- Beurteilen von Zielen und Folgen menschlicher Eingriffe in den Naturhaushalt
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Lernbereich 4: Leben in der Einen Welt
4 UStd.- Anwenden geographischer Kenntnisse zur Darstellung von Disparitäten zwischen Industrie- und Entwicklungsländern: Ressourcenverbrauch
- Anwenden geographischer Kenntnisse zur Darstellung von Disparitäten zwischen Industrie- und Entwicklungsländern: Wirtschaftsleistung
- Anwenden geographischer Kenntnisse zur Darstellung von Disparitäten zwischen Industrie- und Entwicklungsländern: gegenseitige Abhängigkeit
Wahlbereich 1: Sibirien
- Übertragen der Kenntnisse zu den natürlichen Verhältnissen auf die Erschließung Sibiriens: Verkehrswege
- Übertragen der Kenntnisse zu den natürlichen Verhältnissen auf die Erschließung Sibiriens: Rohstoffe
- Übertragen der Kenntnisse zu den natürlichen Verhältnissen auf die Erschließung Sibiriens: Besiedlung
Wahlbereich 2: Golfregion
- Kennen der Erdölwirtschaft der Golfregion: Förderung und Transport
- Kennen der Erdölwirtschaft der Golfregion: Stellung in der Welt
Wahlbereich 3: Himalaja
- Gestalten eines Vortrages zur Besteigung des Mount Everest: Lage, äußeres Erscheinungsbild
- Gestalten eines Vortrages zur Besteigung des Mount Everest: Entstehung
Klassenstufe 10
Lernziele:
- Auf der Grundlage der Modelle der Landschaft und des Kulturraumes vertiefen und systematisieren die Schüler ihr Wissen zu ausgewählten Komponenten der Landschaft und den Elementarstrukturen des Wirtschafts- und Sozialraumes sowie deren Wechselwirkungen
- Sie weisen Merkmale und Merkmalskorrelationen der Komponenten bzw. der Elementarstrukturen beider Modelle im Heimatraum nach
- Durch Maßstabswechsel erweitern die Schüler ihr Wissen, indem sie ihre Kenntnisse zu den Landschaftskomponenten und deren Wechselwirkungen für die Analyse der Zone der immerfeuchten Tropen nutzen
- Sie können Folgen menschlicher Tätigkeit als Eingriff in das Wirkungsgefüge des Modells der Landschaft beschreiben und beurteilen
- Die Schüler können ausgewählte Dimensionen der Globalisierung in ihrer Auswirkung auf den Heimatraum beschreiben
- In der originalen Begegnung mit dem Heimatraum werden die Schüler für die heimatliche Landschaft und für Möglichkeiten der Mitwirkung bei der Gestaltung ihres Heimatraumes sensibilisiert
- Sie erfassen über die Analyse der Elementarstrukturen Möglichkeiten, Grenzen und Chancen der eigenen Berufsfindung sowohl im Heimatraum als auch darüber hinaus
- In der Auseinandersetzung mit globalen Entwicklungen begreifen sich die Schüler als Teil des Prozesses zunehmender Globalisierung und leiten Konsequenzen für ihre Entscheidungen ab
- Die Schüler bewerten das Zusammenwirken von Wirtschaft, Gesellschaft, Umwelt und Politik
- Die Schüler erweitern ihr Wissen zu den Ordnungsrastern um die geographischen Zonen
- Sie sind in der Lage, Räume in verschiedenen Maßstabsbereichen mehrperspektivisch wahrzunehmen
- Die Schüler vertiefen ihre topographischen Kenntnisse zu Sachsen
- Durch die Arbeit mit Modellen sind die Schüler in der Lage, geographische Sachverhalte zu verallgemeinern
- Die Schüler werden zur reflektierten Nutzung vielfältiger traditioneller und digitaler Informationsquellen befähigt, um eigenständig Rauminformationen gewinnen, verarbeiten, dokumentieren, präsentieren und bewerten zu können
- Sie führen Untersuchungen im Heimatraum durch, fertigen Kartierungen an und arbeiten mit Kausalprofilen
- Die Schüler erreichen eine höhere Abstraktionsebene in der Nutzung der Fachsystematik und der Begriffssysteme
- Sie vervollkommnen ihre kommunikativen Fähigkeiten durch die zusammenhängende Darstellung von Unterrichtsergebnissen und tiefgründigen Argumentationen
Lernbereich 1: Die heimatliche Landschaft im System der geographischen Zonen
24 UStd.- Kennen des Modells der Landschaft
- Kennen allgemeingeographischer Merkmale ausgewählter Komponenten: Klima
- Kennen allgemeingeographischer Merkmale ausgewählter Komponenten: geologischer Bau
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Lernbereich 2: Der heimatliche Kulturraum im System globaler wirtschafts- und sozialräumlicher Entwicklungen
16 UStd.- Kennen des Kulturraummodells: Elementarstrukturen
- Kennen des Kulturraummodells: Verflechtungen
- Übertragen der Kenntnisse zum Zusammenwirken ausgewählter Elementarstrukturen auf den Heimatraum
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Wahlbereich 1: Rund um das Wetter
- Kennen der für Mitteleuropa wetterbestimmenden Einflüsse: Hauptluftmassen
- Kennen der für Mitteleuropa wetterbestimmenden Einflüsse: Zyklone
- Anwenden der Kenntnisse zu den Wetterelementen und den wetterbestimmenden Einflüssen: Wetterkarte
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Wahlbereich 2: Rund um die Bodenschätze Sachsens
- Kennen der Bodenschätze: Lagerstätten früher und heute
- Kennen der Bodenschätze: Bedeutung
- Übertragen der Kenntnisse zu den Merkmalen und der Entwicklung von Ballungsgebieten auf Chemnitz/Zwickau: Herausbildung
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Wahlbereich 3: Rund um die Bevölkerung Sachsens
- Übertragen der Kenntnisse zum Bevölkerungsdiagramm auf die Bevölkerung Sachsens: Zeichnen eines Bevölkerungsdiagramms
- Übertragen der Kenntnisse zum Bevölkerungsdiagramm auf die Bevölkerung Sachsens: Auswerten
- Beurteilen von aktuellen Entwicklungstendenzen der Bevölkerung in Sachsen
Wahlbereich 4: Rund um Klimaveränderungen
- Beurteilen von Merkmalszusammenhängen auf Erscheinungsformen klimatischer Veränderungen: mögliche Ursachen
- Beurteilen von Merkmalszusammenhängen auf Erscheinungsformen klimatischer Veränderungen: globale und regionale Auswirkungen
- Beurteilen von Merkmalszusammenhängen auf Erscheinungsformen klimatischer Veränderungen: Schlussfolgerungen für eigenes Handeln