Mathematik

Grundschule · Sachsen

Übergeordnete Lernziele

  • Entwickeln der Wahrnehmungs- und Vorstellungsfähigkeit
  • Operieren mit geometrischen Objekten, Zahlen und Größen
  • Entwickeln von Fähigkeiten, mathematische Probleme zu lösen
  • Entwickeln der Fähigkeit, sich sach- und fachgerecht zu äußern

Klassenstufen

Klassenstufen 1, 2

Lernziele:

  • Beim Lösen geometrischer Aufgaben entwickeln die Schüler ihr Wahrnehmungs- und Vorstellungsvermögen. Sie erkennen und beschreiben geometrische Objekte, Mengen und Zahlen.
  • Durch das Entdecken einfacher Symmetrien und Muster entwickeln die Schüler Vorstellungen im Bereich geometrischer und arithmetischer Strukturen.
  • Über Handlungen und bildhafte Darstellungen gewinnen sie Vorstellungen zu Zahlen, zur Addition, Subtraktion, Multiplikation und Division sowie realistische Größenvorstellungen zu Währung, Länge und Zeit.
  • Die Schüler entdecken einfache geometrische Objekte in der Lebensumwelt, stellen sie dar, können gedanklich mit ihnen operieren und benennen deren Eigenschaften, sowie Beziehungen.
  • Auf der Grundlage ihrer Zahlvorstellungen beschreiben sie im Zahlenraum bis 100 Beziehungen zwischen den Zahlen und verstehen das dekadische Positionssystem.
  • Grundaufgaben der Addition und Subtraktion können sie sicher lösen.
  • Sie können Schätz- und Messwerte von ausgewählten Einheiten der Währung, der Länge und der Zeit in Beziehung setzen, darstellen, bewerten und damit rechnen.
  • Die Schüler erkennen in einem Sachverhalt das mathematische Problem und entwickeln Lösungswege.
  • Beim Nachvollziehen von Lösungsideen und Lösungswegen der Mitschüler verstehen sie, dass es unterschiedliche Lösungsmöglichkeiten gibt.
  • Die Schüler lernen das Zurückführen neuer Aufgaben auf bereits Bekanntes als eine grundlegende Arbeitsweise kennen und nutzen.
  • Sie können mit Bleistift, Lineal, Schablone, Geometriedreieck und Zirkel umgehen.
  • Die Schüler lernen Fachbegriffe kennen und gebrauchen sie im umgangssprachlichen Zusammenhang.
  • Sie können Sachverhalte, Eigenschaften sowie geometrische Vorstellungsbilder mit eigenen Worten wiedergeben.

Geometrie

70 UStd.
  • Kennen von Lagebeziehungen: Beschreiben von Lagebeziehungen
  • Kennen von Lagebeziehungen: Beschreiben von Lagebeziehungen am eigenen Körper
  • Kennen von Lagebeziehungen: Beschreiben von Lagebeziehungen zwischen dem eigenen Körper und Objekten
  • → 37 weitere Lernziele...

Arithmetik

130 UStd.
  • Einblick gewinnen in die Zahlenwelt: simultanes Erfassen von strukturierten und nicht strukturierten Mengen
  • Einblick gewinnen in die Zahlenwelt: Bilden von Mengen
  • Einblick gewinnen in die Zahlenwelt: Vergleichen und Strukturieren von Mengen zum Bearbeiten von Sachverhalten
  • → 54 weitere Lernziele...

Größen

50 UStd.
  • Kennen des Gebrauchs von Münzen und Geldscheinen in Euro und Cent (€, Cent) in Alltagssituationen: Geldbeträge in verschiedener Stückelung erfassen, darstellen, vergleichen, ordnen
  • Kennen des Gebrauchs von Münzen und Geldscheinen in Euro und Cent (€, Cent) in Alltagssituationen: Geldwechsel
  • Kennen des Gebrauchs von Münzen und Geldscheinen in Euro und Cent (€, Cent) in Alltagssituationen: Beziehung 1 € = 100 Cent
  • → 27 weitere Lernziele...

Verbindung von Geometrie und Arithmetik

10 UStd.
  • Übertragen von Zahlvorstellungen und Vorstellungen zu den vier Rechenoperationen auf die Festigung und Vernetzung der Grundaufgaben: Nutzen geometrischer Veranschaulichungen für das Bilden von Termen
  • Übertragen von Zahlvorstellungen und Vorstellungen zu den vier Rechenoperationen auf die Festigung und Vernetzung der Grundaufgaben: Lösen von Grundaufgaben durch Operieren mit geometrischen Veranschaulichungen
  • Übertragen von Zahlvorstellungen und Vorstellungen zu den vier Rechenoperationen auf die Festigung und Vernetzung der Grundaufgaben: Nutzen von Zahlbeziehungen für Lösungsstrategien
  • → 1 weitere Lernziele...

Wahlbereich 1: Zahlen überall

Wahlbereich
  • Einblick gewinnen in vielfältige Begegnungen mit Zahlen
  • Gestalten einer Präsentation über Zahlen

Wahlbereich 2: Magische Quadrate, Treppen und Zauberdreiecke

Wahlbereich
  • Kennen der Darstellung der natürlichen Zahlen bis 100 mit Hilfe der transportablen Tafelbilder der Rechenschule
  • Einblick gewinnen in die Struktur einfacher magischer Quadrate, von Rechentreppen und Zauberdreiecken
  • Anwenden des Addierens bei Entdeckungen am magischen Quadrat, Rechentreppen und Zauberdreiecken

Wahlbereich 3: Mathematik zum Staunen und Spielen

Wahlbereich
  • Kennen von Spielen zur Orientierung im Raum
  • Kennen ausgewählter Spiele mit mathematischem Inhalt: Dominospiele
  • Kennen ausgewählter Spiele mit mathematischem Inhalt: Würfelspiele
  • → 2 weitere Lernziele...

Wahlbereich 4: Mathematik in der Kunst

Wahlbereich
  • Anwenden geometrischen Wissens zur Flächengestaltung
  • Einblick gewinnen in optische Täuschungen
  • Einblick gewinnen in die Verwendung einfacher Ornamente in der Architektur
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Klassenstufe 3

Lernziele:

  • Die Schüler erweitern ihr Wahrnehmungs- und Vorstellungsvermögen zu Raum und Zahl und entdecken weitere Beziehungen zwischen geometrischen und arithmetischen Mustern und Strukturen.
  • Über Handlungen erweitern sie ihre Größenvorstellungen zu Länge und Zeit. Darüber hinaus entwickeln sie Vorstellungen zu Masse und Rauminhalt.
  • Die Schüler vergleichen Wahrscheinlichkeiten von Ereignissen in Zufallsexperimenten.
  • Die Schüler lernen weitere geometrische Objekte kennen und können auf unterschiedliche Art mit ihnen operieren.
  • Sie erkennen den Nutzen der Verbindung zwischen geometrischen und arithmetischen Strukturen zum Veranschaulichen und zum Rechnen.
  • Im erweiterten Zahlenraum bis 1 000 vertiefen sie ihr Verständnis über Zahlbeziehungen und das dekadische Positionssystem.
  • Die Schüler beherrschen die Grundaufgaben der Multiplikation und Division und wenden dieses Wissen beim vorteilhaften Rechnen und Kontrollieren an.
  • Dabei nutzen sie den Computer oder mobile digitale Endgeräte im Interesse des entdeckenden Lernens, der Effektivität und Differenzierung im Unterricht.
  • Die Schüler lernen die Verfahren der schriftlichen Addition, Subtraktion und Multiplikation kennen.
  • In lebensnahen Sachverhalten können sie immer selbstständiger konkrete Größeneinheiten sachgerecht nutzen. Dabei vertiefen sie auch ihre Fähigkeiten im Schätzen und Messen.
  • Die Schüler sind zunehmend in der Lage, mathematische Sachverhalte selbstständig zu erschließen, Rechenoperationen zuzuordnen und eigene Lösungswege zu finden und zu kontrollieren.
  • Dabei wenden sie bekannte Strategien beim Lösen neuer Aufgaben an.
  • Die Schüler vertiefen ihre Fähigkeit, Lösungsideen anderer Mitschüler zu verstehen und entwickeln kritisches Urteilsvermögen.
  • Arbeitstechniken wie das systematische Probieren, Tabellieren und Skizzieren beginnen sie immer gezielter einzusetzen.
  • Zeichen- und Messgeräte nutzen sie zunehmend sicher.
  • Die Schüler kennen Fachbegriffe und verwenden sie im umgangssprachlichen Zusammenhang.
  • Sie können mathematische Sachverhalte mit eigenen Worten wiedergeben und eigene Rechenwege erläutern.

Geometrie

35 UStd.
  • Übertragen des Wissens über Lagebeziehungen auf Möglichkeiten zur gedanklichen Orientierung im Raum: in einer real gegebenen räumlichen Situation handelnd und gedanklich wiedergeben
  • Übertragen des Wissens über Lagebeziehungen auf Möglichkeiten zur gedanklichen Orientierung im Raum: in einer real gegebenen räumlichen Situation - Beschreiben von Wegen
  • Übertragen des Wissens über Lagebeziehungen auf Möglichkeiten zur gedanklichen Orientierung im Raum: in einer real gegebenen räumlichen Situation - Angeben von Richtungen
  • → 14 weitere Lernziele...

Arithmetik

65 UStd.
  • Beherrschen der Zahlbeziehungen und Orientierung im Zahlenraum bis 1 000 und darüber hinaus: Lesen und Sprechen von Zahlwörtern, Darstellen, Bilden und Zerlegen von Zahlen in verschiedenen Sachzusammenhängen
  • Beherrschen der Zahlbeziehungen und Orientierung im Zahlenraum bis 1 000 und darüber hinaus: Vorgänger und Nachfolger
  • Beherrschen der Zahlbeziehungen und Orientierung im Zahlenraum bis 1 000 und darüber hinaus: Vorwärts- und Rückwärtszählen in Einer-, Zehner- und Hunderterschritten
  • → 48 weitere Lernziele...

Größen

25 UStd.
  • Beherrschen des Gebrauchs von Münzen und Geldscheinen in Alltagssituationen: Geldbeträge in verschiedener Stückelung darstellen, vergleichen und ordnen
  • Beherrschen des Gebrauchs von Münzen und Geldscheinen in Alltagssituationen: mit Geldbeträgen sachbezogen rechnen - Kommaangaben
  • Beherrschen des Gebrauchs von Münzen und Geldscheinen in Alltagssituationen: mit Geldbeträgen sachbezogen rechnen - Umwandeln
  • → 35 weitere Lernziele...

Verbindung von Geometrie und Arithmetik

5 UStd.
  • Anwenden des Wissens über geometrische und arithmetische Strukturen: Zahlidentifizierung und Realisierung
  • Anwenden des Wissens über geometrische und arithmetische Strukturen: Orientierung im Zahlenraum bis 1 000
  • Anwenden des Wissens über geometrische und arithmetische Strukturen: Abschätzen und Werten von Lösungen
  • → 1 weitere Lernziele...

Wahlbereich 1: 'Das macht nach Adam Ries ...'

Wahlbereich
  • Einblick gewinnen in das Leben und Wirken des Rechenmeisters Adam Ries
  • Kennen der Darstellung einfacher natürlicher Zahlen mit unterschiedlichem Material auf dem Abakus
  • Einblick gewinnen in alte Einheiten

Wahlbereich 2: Mathematik zum Staunen und Spielen

Wahlbereich
  • Kennen von Zahlenspielen und Rechentricks
  • Kennen von Lösungsstrategien für verschiedene Denkspiele
  • Kennen von Lösungsstrategien für verschiedene Scherzspiele
  • → 1 weitere Lernziele...

Wahlbereich 3: Mathematik in der Kunst

Wahlbereich
  • Anwenden geometrischen Wissens bei der Gestaltung von Labyrinthen und Mosaiken
  • Einblick gewinnen in das Herstellen optischer Täuschungen: Zeichnen von Parkettierungen
  • Einblick gewinnen in das Herstellen optischer Täuschungen: unterschiedliches Färben/Schraffieren der Flächen
  • → 3 weitere Lernziele...

Klassenstufe 4

Lernziele:

  • Die Schüler nutzen ihr Wahrnehmungs- und Vorstellungsvermögen über geometrische Objekte zur räumlichen Orientierung sowie zur Bestimmung von Raum- und Flächeninhalten.
  • Ihre Vorstellungen zu Symmetrie und Mustern nutzen sie beim Erkennen von geometrischen und arithmetischen Strukturen und zum vorteilhaften Rechnen.
  • Über Handlungen vertiefen die Schüler ihre Größenvorstellungen zu Länge und Zeit. Sie erweitern ihre Vorstellungen zu Masse und Rauminhalt.
  • Die Schüler erfassen Daten, stellen diese dar und vergleichen Wahrscheinlichkeiten von Ereignissen in Zufallsexperimenten in komplexen Zusammenhängen.
  • Die Schüler stellen geometrische Objekte und achsensymmetrische Abbildungen auf verschiedene Art dar, unterscheiden sie nach Eigenschaften und beschreiben deren Beziehungen zueinander.
  • Sie ermitteln Flächen- und Rauminhalt sowie den Umfang einfacher geometrischer Objekte.
  • Sie nutzen die Verbindungen zwischen geometrischen und arithmetischen Strukturen zum Veranschaulichen und Rechnen.
  • Im erweiterten Zahlenraum bis 1 000 000 vertiefen sie ihr Verständnis über Zahlbeziehungen und das dekadische Positionssystem.
  • Zwischen den Bereichen Kopfrechnen, halbschriftliches und schriftliches Rechnen können die Schüler inhaltsbezogen entscheiden und dabei die Grundaufgaben aller vier Rechenoperationen sicher lösen.
  • Sie gewöhnen sich an das Nutzen von Analogien, Überschlägen und Kontrollverfahren.
  • In Sachzusammenhängen können die Schüler zweckgebunden schätzen und messen sowie mit geeigneten Größen rechnen.
  • Die Schüler nutzen zunehmend selbstständig geeignete Strategien zum Analysieren und Mathematisieren von Sachverhalten.
  • Sie sammeln Erfahrungen im Lösen von Problemen mittels systematischen Probierens.
  • Sie prüfen und beurteilen verschiedene Lösungswege und Lösungen.
  • Mit Zeichen- und Messgeräten können sie sachgerecht umgehen.
  • Die Schüler kommunizieren über mathematische Probleme. Dabei wenden sie Fachbegriffe und fachspezifische Sprechweisen im umgangssprachlichen Zusammenhang an.
  • Mathematische Sachverhalte können sie mit eigenen Worten wiedergeben und ihr Vorgehen beim Lösen von Aufgaben beschreiben, begründen und werten.

Geometrie

35 UStd.
  • Anwenden des Wissens über Lagebeziehungen auf Möglichkeiten zur gedanklichen Orientierung im Raum: Beschreibung von Wegen
  • Anwenden des Wissens über Lagebeziehungen auf Möglichkeiten zur gedanklichen Orientierung im Raum: Würfelbauwerke - Bauen nach Vorlage
  • Anwenden des Wissens über Lagebeziehungen auf Möglichkeiten zur gedanklichen Orientierung im Raum: Würfelbauwerke - Zuordnen, Erstellen von Bauplänen zu Würfelbauten
  • → 21 weitere Lernziele...

Arithmetik

65 UStd.
  • Übertragen der Strategien zum Analysieren und Mathematisieren von Sachverhalten auf den erweiterten Zahlenraum: Sammeln, Analysieren mathematischer Inhalte aus Texten
  • Übertragen der Strategien zum Analysieren und Mathematisieren von Sachverhalten auf den erweiterten Zahlenraum: Erfassen und Darstellen von Daten
  • Übertragen der Strategien zum Analysieren und Mathematisieren von Sachverhalten auf den erweiterten Zahlenraum: Aufstellen eigener Lösungsansätze
  • → 37 weitere Lernziele...

Größen

25 UStd.
  • Anwenden des Wissens über Einheiten der Währung: mit Geldbeträgen operieren
  • Anwenden des Wissens über Einheiten der Währung: Systematik der Stückelung
  • Beherrschen des Umgangs mit nicht standardisierten und standardisierten Einheiten der Länge, Masse, Hohlmaße und Zeit: experimentelles und problembezogenes Messen
  • → 9 weitere Lernziele...

Verbindung von Geometrie und Arithmetik

5 UStd.
  • Gestalten von Problemlösungen zu geometrischen und arithmetischen Sachverhalten vor allem in der Vorstellung
  • Anwenden der vier Grundrechenarten beim Lösen geometrischer und arithmetischer Sachverhalte

Wahlbereich 1: 'Das macht nach Adam Ries ...'

Wahlbereich
  • Einblick gewinnen in das Leben und Wirken von Adam Ries
  • Kennen der Darstellung von Zahlen und des Ausführens der Addition mit Rechenpfennigen auf dem Abakus
  • Einblick gewinnen in alte Gewichte, Flächen- und Hohlmaße

Wahlbereich 2: Mathematik zum Staunen und Spielen

Wahlbereich
  • Kennen vielfältiger Denksport- und Knobelaufgaben
  • Kennen von Rechenspielen aus vergangenen Zeiten: Sammeln von Spielen
  • Kennen von Rechenspielen aus vergangenen Zeiten: Erklären und Einhalten von Regeln

Wahlbereich 3: Mathematik in der Kunst

Wahlbereich
  • Übertragen des Wissens über Flächengestaltung beim Herstellen von Körpern
  • Kennen des Zeichnens einfacher perspektivischer Darstellungen
  • Beurteilen bildlicher Darstellungen auf ihren Realitätsbezug: optische Täuschung oder Realität
  • → 2 weitere Lernziele...